UNSERE ARGUMENTE

Positionen verständlich

Warum soll die Rheinuferpromenade weiter verlängert werden?

Die Pläne liegen seit Jahren fertig bereit und würden das Rheinufer erheblich aufwerten.

Unsere Antwort

Die Rheinufer-Promenade ist ein Herzstück unserer Stadt. Durch die Verlagerung des Verkehrs in den damals neu geschaffenen Rheinufertunnel wurde ein Quantensprung an städtischer Lebensqualität erreicht. Das Flanieren am Ufer, die vielen Feste und Sportaktivitäten am Rhein – all das wäre ohne den Mut zum neuen Tunnel nicht möglich gewesen. Dieser Erfolgsgeschichte wollen wir neue Kapitel geben – und die Promenade am Apollo und dem Landtag entlang in den Hafen verlängern. Dafür werden wir die Abstimmung mit dem Land NRW suchen, das Pläne für eine „Achse der Demokratie“ verfolgt. Ab der Oberkasseler Brücke wollen die Freien Demokraten umgehend die Rheinufer-Promenade bis zur Theodor-Heuss-Brücke verlängern, den Parkplatz zwischen der Tonhalle und Rheinterrasse erhalten und überbauen, eine Freitreppe unterhalb des Ulanen-Denkmals anlegen und den Übergang zu den Museen im Ehrenhof neu gestalten. Das „Fortuna-Büdchen“ soll als Treffpunkt der Fortuna-Fans erhalten beziehungsweise neugestaltet werden.

Warum ist die künftige U81 für die Stadt Düsseldorf so wichtig?

Sie stellt ein wichtiges Puzzlestück des künftigen ÖPNV mit unseren Nachbargemeinden dar.

Unsere Antwort

Die U81, welche als Teil der sogenannten Circle-Line realisiert werden soll, ist ein wichtiges Puzzleteil für den künftigen überregionalen ÖPNV in und um Düsseldorf. Der Abschnitt zwischen Freiligrathplatz und Flughafen ist bereits im Bau, weitere Abschnitte auf Düsseldorfer Stadtgebiet ist die Rheinquerung in Richtung Meerbusch und Neuss sowie die Westverlängerung nach Ratingen. Diese Verkehrstangente kann die aktuell hohe Auslatung der Linien mit Umsteigepunkt Heinrich-Heine-Allee spürbar entlasten und stärkt den öffentlichen Nahverkehr in der Region enorm.

Warum lehnen wir die Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platz ab?

Die beschlossene Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes ist uns zu einseitig auf das Carsch-Haus ausgerichtet.

Unsere Antwort

Wir wünschen uns für den Platz weiterhin einen offenen Freiraumwettbewerb, welcher nicht nur den Platz mit Verbindung zum Carsch-Haus selbst denkt, sondern auch weit darüber hinaus. Als zentraler Platz der Düsseldorfer Innenstadt sehen wir hier großes Potenzial und möchten durch eben diesen auszulobenden Wettbewerb die bestmögliche Aufenthaltsqualität für die Zukunft erlangen.

Warum setzt sich die FDP für den Erhalt der alten historischen Gaslaternen ein?

Düsseldorf besitzt eines der größten, zusammenhängenden Gaslaternennetze.

Unsere Antwort

Das Düsseldorfer Gasleuchtennetz ist das größte der Welt und wird daher von Fachleuten als Denkmal nationaler Bedeutung angesehen. Gaslaternen schaffen die typische „Düsseldorfer Gemütlichkeit“ im Zentrum und in den Stadtteilen. Als touristisches Highlight in fast allen Stadtteilen wollen wir mit zielgerichteter Vermarktung Gastronomie, Hotellerie und Geschäfte im gesamten Stadtgebiet stärken.
Das Gaslicht ist aber auch industriehistorisch bedeutend. Daher setzen wir uns für eine dauerhafte Unterschutzstellung ein. Außerdem streben wir eine Bewerbung für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe an, der von Experten gute Chancen eingeräumt werden.

Zudem möchten wir weitere unsinnige und teure Umbaumaßnahmen verhindern. Das gesparte Geld soll stattdessen in die Umrüstung von Natriumdampfhochdruckleuchten auf warmweiße LED-Technologie und in die energetische Sanierung städtischer Gebäude investiert werden, um den Gesamtenergieverbrauch weiter zu senken. Des Weiteren setzt sich die FDP Düsseldorf dafür ein, die Gaslaternen klimaneutral zu betreiben. Mittels Power-to-Gas-Technologie werden wir durch Innovation die Zukunft der Gasbeleuchtung klimafreundlich gestalten.

Warum positionieren wir gegen die sogenannten Stadtstrände?

Sie dienen rein dem Tourismus und eventisieren das Rheinufer stark auf Kosten der Anwohner.

Unsere Antwort

Das 2019 beschlosse Konzept des Stadtstrandes ist weder gut geplant, noch gut gemacht. Er führt zu einer weiteren Kommerzialisierung des Rheinufers, dessen Anwohnern schon vorher mit zahlreichen öffentlichen Festen und Events viel zugemutet wird. Dazu ist er in seiner Ausgestaltung keineswegs dem Begriff Strand nahekommend, die Container versprühen mehr einen industriellen Stil und passen nicht zur Gestaltung des Rheinufers. Zuletzt sehen wir hier auch Flächen der Ruhe und Entspannung den Bürgern genommen, um sie weiteren Tagestouristen anzubieten. Die künstlerisch-kulturelle Bezugsnahme der Stadtstrände ist bis heute nicht erfolgt.

Warum soll das Opernhaus neugebaut, statt saniert werden?

Die Sanierungskosten stehen nicht mehr im Verhältnis zu den heutigen baulichen Anforderungen an ein Kulturhaus.

Unsere Antwort

Der jetzige bauliche Zustand der Oper entspricht nicht dem Anspruch an ein Gebäude dieser Bedeutung. Wir unterstützen den Prozess zur Überprüfung des Gebäudezustands, an dessen Ende die Frage beantwortet werden muss, ob das jetzige Gebäude zu sanieren ist oder ein Neubau erfolgen soll. Die Oper kann am Hofgarten bleiben und am jetzigen Standort in angemessener Weise neu entwickelt werden. Ein Standort im Hafen bzw. in Rheinnähe kann eine Alternative sein, unter Berücksichtigung der verkehrlichen Anbindung.

Warum soll die Bergische Kaserne zu einem Wohnquartier werden?

Es ist das größte Grundstück Düsseldorfs, wo die Kommune großen Einfluss nehmen kann.

Unsere Antwort

Auf dem Gelände der „Bergischen Kaserne“ wollen wir ein neues, sozial wie funktional gemischtes Stadtquartier schaffen. Die Stadt soll das Grundstück vom Bund erwerben, entwickeln und einerseits im Rahmen von Erbpacht durch Investoren bebauen lassen, andererseits baureife Grundstücke an private Bauherren zur eigenen Nutzung veräußern. Dabei ist das ländliche Umfeld zu berücksichtigen.
Um die Verkehrsprobleme zu lösen, können wir uns auch eine Seilbahn vorstellen – so wie viele Städte auf der Welt inzwischen auf Seilbahnen setzen, da sie kontinuierlich und bodenunabhängig verkehren können.

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