Manfred Neuenhaus (FDP) beklagte, es fehle ein Gesamtkonzept zum Parken in Düsseldorf. Darüber hinaus überzeuge der Plan für den Parkplatz nicht. „Der Südpark hilft uns überhaupt nicht weiter.“ Die geplanten Eingriffe in den Autoverkehr, die das Projekt flankieren sollen, bezeichnete er als pure Schikane.

Das umstrittene Pendler-Parkhaus am Südpark wird weiter geplant – allerdings unter Auflagen. CDU und Grüne forderten die Stadtverwaltung in einem Änderungsauftrag im Ordnungs- und Verkehrsausschuss auf, zunächst den Bedarf nach Parkraum für die Anlage genau zu ermitteln und ein Betriebskonzept zu entwickeln, an dem sich auch die Größe des Bauwerks ermessen soll. Mit den Stimmen der Ratsmehrheit wurde der Antrag angenommen. Kostenpflichtiger Inhalt Jetzt kann der nach bisherigen Schätzungen 23,5 Millionen Euro teure Bau weiter vorbereitet werden. RP+

Auch die FDP-Ratsfraktion lehnt das Projekt ab, so wie es derzeit geplant ist. „800 Parkplätze nach sechs Jahren Diskussion an einem unzulänglichen Platz. Das ist reine Schikane ohne Sinn und Verstand“, so der FDP-Fraktions-Vorsitzende Manfred Neuenhaus.

„Gleichzeitig sollten wir auch mit den Nachbargemeinden sprechen.“ Das habe bislang keinen Erfolg gehabt, meint die FDP und schlägt vor, an den ersten Autobahn-Ausfahrten auf Düsseldorfer Gebiet Park-Angebote zu machen. NRZ

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