Wir setzen uns auch im Haushalt für 2022 wieder für die überfällige Verlängerung der Rheinufer Promenade ein. Die fertigen Pläne von Niklaus Fritschi sollen nun endlich genutzt und der finale Planungsprozess begonnen werden. Hierfür wollen wir im kommenden Jahr 600.000€ zur Verfügung stellen.Unsere Ratsfrau Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB fordert ein Ende der dauernden Verzögerungen: „Die Rheinufer Promenade ist noch lange nicht vollendet. Dieser große städtebauliche Wurf, darf nicht durch immerwährende Eingriffe seitens der Verwaltung kaputt gemacht werden.“ Leuchtturmprojekte wie die Rheinuferpromenade sind eine nachhaltige Investition in die Lebensqualität und Attraktivität einer Stadt, wie auch der Ausbau des ersten Abschnitts deutlich zeigte. Es ist an der Zeit dieses für Düsseldorf wichtige Projekt abzuschließen!

Haushaltsantrag „Verlängerung Rheinuferpromenade“ Produkt 5151110

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgenden Haushaltsantrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 16. Dezember 2021 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen:

Der Rat beschließt Planungsmittel in Höhe von 600.000 Euro für die Verlängerung der Rheinuferpromenade – ab der Oberkasseler Brücke bis zur Theodor-Heuss-Brücke – bereitzustellen. Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt eine Machbarkeitsuntersuchung durchzuführen und bei einem positiven Ergebnis alle Vorbereitungen für einen Wettbewerb zur Verlängerung der Rheinuferpromenade zu treffen, unter besonderer Berücksichtigung der Pläne des Architekten des Rheinufers: Niklaus Fritschi.

Begründung:

Wir haben den Antrag auf Verlängerung der Rheinuferpromenade bereits zum Haushalt 2021 gestellt. Es ist auch Ende 2021 nicht erkennbar, dass die Verwaltung mit einer Planung begonnen hat. Durch bauliche Veränderungen im Umfeld der Rheinuferpromenade, z.B. dem Bau der Fahrradrampe, haben wir den Eindruck, dass Schwarz-Grün im Rat die Verlängerung der Rheinuferpromenade in dieser Ratsperiode nicht mehr beginnen will.

Dies halten wir für einen schweren Fehler und stellen deshalb den Antrag auf Verlängerung der Rheinuferpromenade erneut.

Die Rheinuferpromenade ist ein Herzstück unserer Stadt. Durch die Verlagerung des Verkehrs in den damals neu geschaffenen Rheinufertunnel wurde ein Durchbruch bei der urbanen Lebensqualität erreicht. Das Flanieren am Ufer, die vielen Feste und Sportaktivitäten am Rhein – all das wäre ohne den Mut zum neuen Tunnel nicht möglich gewesen. Dieser Erfolgsgeschichte wollen wir ein neues Kapitel hinzufügen:

Ab der Oberkasseler Brücke soll die Rheinuferpromenade bis zur Theodor-Heuss-Brücke verlängert werden. Der Parkplatz zwischen der Tonhalle und Rheinterrasse soll erhalten und überbaut werden. Eine Freitreppe unterhalb des Ulanen-Denkmals soll neu angelegt werden und der Übergang zu den Museen im Ehrenhof neugestaltet werden. Das „Fortuna-Büdchen“ soll als Treffpunkt der Fortuna-Fans erhalten, beziehungsweise neugestaltet werden.

Es gibt den berechtigten Wunsch nach mehr Aufenthaltsraum und nach Freiräumen, etwa in Park- und Grünanlagen, und einem nachhaltigen, angenehmen und gesunden Klima in unserer Stadt. Mit der Verlängerung der Rheinuferpromenade können wir ein deutliches Zeichen setzen, dass Düsseldorf so lebenswert bleibt und wir die Lebensqualität und Attraktivität unserer Stadt weiterhin steigern werden.

Mit der Verlängerung der Rheinuferpromenade machen wir klar, dass Düsseldorf auch während und nach der Pandemie eine wirtschaftlich starke Stadt bleibt, in der die weitere Verbesserung der Lebensqualität eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig wird der Neubau der Rheinuferpromenade den Wirtschaftsaufschwung nach der Pandemie beleben und das städtische Geld ist nachhaltig investiert.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Neuenhaus                                                          Mirko Rohloff                                              

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