Durch Maßnahmen wie bspw. die Regenbögenbänke versucht die Stadtverwaltung die Akzeptanz der LGBTIQ+ Community zu stärken und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Gleichzeitig nimmt allerdings die Anzahl an Gewalttaten zu, die sich explizit gegen Personen aus der LGBTIQ+ Community richten.


Prognosen zufolge ist die Dunkelziffer von nicht gemeldeten Straftaten sehr hoch. Dass Geschädigte nur selten Anzeige erstatten, kann auf Vorbehalte seitens der LGBTIQ+ Community gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft zurückgeführt werden.
Um die Sicherheit von Personen der LGBTIQ+ Community zu erhöhen und mögliche Straftaten gezielt zu verfolgen, richtet unser Fraktionsvorsitzender Manfred Neuenhaus für unsere FDP- Ratsfraktion eine Anfrage an den Rat.


Konkret fragen wir an, ob die Stadtverwaltung plant, Gespräche mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zu führen, um sich für die Benennung von Ansprechpersonen für Angehörige der LGBTIQ+ Community einzusetzen, die Opfer von Gewalttaten geworden sind.

Anfrage des Ratsherrn Neuenhaus: Ansprechpersonen bei Polizei und Staatsanwaltschaft bei Gewalt gegenüber Angehörigen der LGBTIQ+ Community