Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Rates am 07.04.2022

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt, dass für geflüchtete
Menschen aus der Ukraine ein Gesamtpaket an Betreuungsleistungen
umgehend angeboten wird. Dieses Gesamtpaket soll mit Familienzentren,
Jugendeinrichtungen, Bürgerhäusern, Haus der Begegnung ausgearbeitet
werden. Ferner sollen die Räumlichkeiten der freien Träger in allen
Stadtbezirken mitwirken. Im Rahmen der familiengerechten Kommune soll
dieses Angebot dabei unterstützen, dass sich die geflüchteten Menschen aus
der Ukraine besser eingewöhnen können.


Begründung:
Den geflüchteten Kindern und Jugendlichen sind in Düsseldorf durch spezielle
Angebote ein gemeinsamer Raum für das Ankommen, Kennenlernen und zur
gemeinsamen Orientierung anzubieten. Die Eltern und Großeltern sollen mit ihren
Kindern in den Welcome-Points, Bürgerhäusern und Familienzentren auch
schnellstmöglich an den Wochenenden Treffpunkte bekommen, die auch erste
Schritte zu Integrationsangeboten und Sprachförderung niederschwellig anbieten.
Den Kindern und Jugendlichen sind integrierte und spezielle Angebote durch die
Jugendhilfe- und Bildungsträger zu machen, um wieder Freude und Mut zu schöpfenSeite 2
und sich auf die neue Umgebung einlassen zu können. So sind alle Anstrengungen
mit zusätzlichen und umgestalteten Angeboten aufzugreifen, damit umgehend die
Hilfe und die Betreuung ermöglicht wird.


Hierüberhinaus ist auch sicherzustellen, dass erkannte Sorgen und Nöte an die
zuständigen Stellen weitergeleitet werden, um Abhilfe schaffen oder einleiten zu
können.


Die Träger der Wohlfahrt in Düsseldorf sollen alle Möglichkeiten zur
Kontaktaufnahme nutzen und Hilfewege aufzeigen. Das könnte beispielsweise die
Aktivierung von ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren als „Leihomas und –
opas“ sein.


Mit freundlichen Grüßen
Manfred Neuenhaus und Mirko Rohloff