Bei der FDP ist man traurig darüber, dass die Ampel-Kooperation nicht fortgesetzt werden konnte, so die Düsseldorfer FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Die neue Rolle als Opposition habe man aber angenommen. „Wir werden unüberhörbar unsere Vorstellungen für die Stadtpolitik darlegen und unseren Beitrag leisten, das es keinen Stillstand in der Entwicklung Düsseldorfs gibt.“ Die Digitalisierung wie etwa bei der Lösung von Verkehrsproblemen, in den Schulen oder beim Bürgerservice der Stadt brauche einen gewaltigen Schub aus der Politik, so Strack-Zimmermann. Auch müsse die Stadtentwicklung weitergehen. „Es muss jetzt schnell über die Zukunft der Oper und die Verlängerung der Rheinuferpromenade im Rat entschieden werden.“ Zudem müsse der OSD dringend verstärkt werden. Die Bürger bräuchten den OSD als Ansprechpartner und als Sicherheit durch Sichtbarkeit und Prävention.

Vorstellungen „unüberhörbar“ darlegen

Strack-Zimmermann persönlich hofft zudem wie alle, dass „wir die Corona-Pandemie in 2021 in den Griff bekommen“ und auf konstruktive Gespräche mit CDU und Grünen, um die Folgen abzufangen. Dabei wäre es aus ihrer Sicht „völlig verfehlt“ einen Sparkurs bei Investitionen einzuschlagen.

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