Weiter Ärger um geplantes Konzert von Ed Sheeran in Düsseldorf – WDR

FDP: „Safety first“

FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus erklärte gegenüber dem WDR: „Wir sind für das Konzert.“ Erforderlich sei jedoch ein wasserdichtes Sicherheitskonzept. Es gelte der Grundsatz „Safety first“ – Sicherheit vor allem.

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  • Noch kein Sicherheitskonzept
  • Opposition kritisiert Verwaltung
  • Auch Verkehrsstrategie fehlt

Seit Wochen gibt es Ärger um ein für den 22. Juli in Düsseldorf geplantes Konzert des britischen Sängers Ed Sheeran. Erst waren es Baumschützer, die nicht wollten, dass für das Mega-Event 100 Bäume gefällt werden müssen. Jetzt geht es vor allem um das bislang fehlende Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung.

Die Opposition im Düsseldorfer Stadtrat äußert Kritik an der Verwaltung der Stadt. Solange nicht alle sicherheitsrelevanten Bedenken ausgeräumt sind, könne die CDU der Großveranstaltung nicht zustimmen, sagte CDU-Ratsmitglied Andreas Hartnigk dem WDR. Es müsse verhindert werden, dass im Zuge des Konzerts Paniken entstehen.

CDU bemängelt fehlendes Verkehrskonzept

Auch sei bislang kein Verkehrskonzept vorhanden, bemängelte Hartnigk. Er verwies darauf, dass am 22. Juli ohnehin viele Besucher in der Stadt unterwegs seien, da zu diesem Zeitpunkt auch der letzte Tag der Rheinkirmes ist.

FDP: „Safety first“

FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus erklärte gegenüber dem WDR: „Wir sind für das Konzert.“ Erforderlich sei jedoch ein wasserdichtes Sicherheitskonzept. Es gelte der Grundsatz „Safety first“ – Sicherheit vor allem.

Die Fläche, um die gestritten wird, ist der Messeparkplatz P1. Hier soll das Konzert am 22. Juli steigen. Mit über 80.000 Ed Sheeran-Fans. Lärmschutz, Toiletten, Fluchtwege, An- und Abreise – all das muss bis dahin geklärt sein.