Ratsfrau Christine Rachner (FDP) bemängelte, dass es beim Distanzlernen oft keine Kamerapflicht gab. Das mache aber Sinn, „wenn man vermeiden will, dass Schüler dem Unterricht vom Bett aus folgen“.

Düsseldorf Der Jugendrat hat rund 2100 Heranwachsende zu den Folgen der Corona-Pandemie befragt. Wie die Jugendlichen mit der Ausnahmesituation umgehen.

Die Pandemie hat das Leben junger Menschen in Düsseldorf tiefgreifend verändert. Das dokumentieren die Ergebnisse einer Befragung von mehr als 2100 Düsseldorfern im Alter zwischen zehn und 21 Jahren. Umgesetzt hat sie im Februar und März der Jugendrat, am Mittwoch präsentierte Celine Holz die Ergebnisse im Jugendhilfeausschuss. Ein Blick in die Vergangenheit, dem die enorme Dynamik der vierten Corona-Welle allerdings neue Aktualität verleiht.

Die Antworten der Heranwachsenden zeichnen ein gemischtes Bild vom Leben in der Pandemie. Etwa 50 Prozent der Befragten wurde damals komplett im Homeschooling unterrichtet, die andere Hälfte im Wechselmodell. Nur jeder Zweite gab an, im damals laufenden Lockdown täglich nach draußen gekommen zu sein. Bis zu zehn Stunden waren die Jugendlichen digital unterwegs. Zum einen, weil Unterricht und Hausaufgaben über Laptops und Smartphones abgewickelt wurden. Zum anderen, weil Freundschaften über Soziale Medien oder das Online-Gaming aufrechterhalten wurden. 62 Prozent der Befragten gaben an, dass die Pflege von Freundschaften schwieriger geworden sei. „Als ihre größten Sorgen nannten die Teilnehmer geschlossene Schulen und die Angst, dass Menschen sterben müssen“, sagte Holz.

Die Pandemie hat das Leben junger Menschen in Düsseldorf tiefgreifend verändert. Das dokumentieren die Ergebnisse einer Befragung von mehr als 2100 Düsseldorfern im Alter zwischen zehn und 21 Jahren. Umgesetzt hat sie im Februar und März der Jugendrat, am Mittwoch präsentierte Celine Holz die Ergebnisse im Jugendhilfeausschuss. Ein Blick in die Vergangenheit, dem die enorme Dynamik der vierten Corona-Welle allerdings neue Aktualität verleiht.

Die Antworten der Heranwachsenden zeichnen ein gemischtes Bild vom Leben in der Pandemie. Etwa 50 Prozent der Befragten wurde damals komplett im Homeschooling unterrichtet, die andere Hälfte im Wechselmodell. Nur jeder Zweite gab an, im damals laufenden Lockdown täglich nach draußen gekommen zu sein. Bis zu zehn Stunden waren die Jugendlichen digital unterwegs. Zum einen, weil Unterricht und Hausaufgaben über Laptops und Smartphones abgewickelt wurden. Zum anderen, weil Freundschaften über Soziale Medien oder das Online-Gaming aufrechterhalten wurden. 62 Prozent der Befragten gaben an, dass die Pflege von Freundschaften schwieriger geworden sei. „Als ihre größten Sorgen nannten die Teilnehmer geschlossene Schulen und die Angst, dass Menschen sterben müssen“, sagte Holz.

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