Tour de France: Neben all der Vorfreude gibt es aber auch Kritik am Mega-Event – DLF

„Ganz Düsseldorf wird auf die Zahlen gucken, wenn wir nämlich abrechnen, was das Ganze Spektakel gekostet hat.“ Sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der Düsseldorfer FDP. Sie hat immer wieder mit ihrer Fraktion gegen den Tour-Start gestimmt und zu Transparenz aufgefordert.

 

Diskutiert wurde in den vergangenen anderthalb Jahren leidenschaftlich in Düsseldorf über Sinn oder Unsinn des Tour-Starts.

„Ganz Düsseldorf wird auf die Zahlen gucken, wenn wir nämlich abrechnen, was das Ganze Spektakel gekostet hat.“

Sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der Düsseldorfer FDP. Sie hat immer wieder mit ihrer Fraktion gegen den Tour-Start gestimmt und zu Transparenz aufgefordert. Aktuelle Zahlen gehen von 13 Millionen Euro Kosten für die Stadt aus. Acht Millionen wurden bisher durch Sponsoren wieder eingespielt. Aber auch das will die FDP-Politikerin nicht gelten lassen:

„Wenn Sie sehen, wer hier die Werbung bezahlt. Das sind: die Messe Düsseldorf, die Abfallwirtschaft, die Rheinbahn, der Flughafen, die Stadtwerke. Das sind alles städtische Tochterunternehmen oder Anteile, die das übernehmen.“

Am Ende, so ihre Befürchtung wird durch die vielen Sponsorengelder der Töchterunternehmen der Stadt die Summe für den Steuerzahler noch größer.

„Geld in die Hand zu nehmen für etwas, dass am Montagmorgen in der Welt zerstäubt ist, das ist einfach kurzsichtig und ist nur der Eitelkeit von Herrn Geisel und Herrn Prudhomme geschuldet.“ Deutschlandfunk

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