Tempo 30 für die Straßenbahnen am Kö-Bogen? – RP

FDP-Politiker Manfred Neuenhaus hatte sich schon in der RP für das geringere Limit ausgesprochen. Die Rheinbahn will nun beide Szenarien prüfen lassen und die Folgen für die Fahrzeit ausrechnen. Ende Januar folgt dann das nächste Gespräch zum Thema.

Düsseldorf Die Bahnen fahren durch das Kö-Bogen-Areal. Bald ist es fertig. Sollten sie dann langsamer als bisher verkehren?

Die Autos und die meisten Bahnlinien wurden für das Kö-Bogen-Projekt in Tunnel verlegt, nur zwischen Kaiserstraße und Berliner Allee gibt es noch Gleise – die mitten durch das Kö-Bogen-Areal laufen. Noch immer ist nicht entschieden, wie schnell die Bahnen nach dem Abschluss der Arbeiten fahren dürfen. Die Rheinbahn befährt die Strecke mit drei Linien, die tagsüber im Zehn-Minuten-Takt unterwegs sind. Bislang gilt ein Tempolimit von 50 Stundenkilometer. Die Fußgänger können die Gleise an fünf Stellen überqueren, von denen nur der an der Haltestelle durch Warnleuchten gesichert werden soll. Die Fahrer sind aufgerufen, das Tempo je nach Sicht und Menschenaufkommen anzupassen.

Die Rheinbahn möchte offenbar das Höchsttempo beibehalten. Die Stadtratskommission zum Kö-Bogen rief das Unternehmen aber nun auf, auf Tempo 30 zu reduzieren – schließlich sei der Hofgarten laut Beschlusslage als „Erholungspark“ einzustufen. FDP-Politiker Manfred Neuenhaus hatte sich schon in der RP für das geringere Limit ausgesprochen. Die Rheinbahn will nun beide Szenarien prüfen lassen und die Folgen für die Fahrzeit ausrechnen. Ende Januar folgt dann das nächste Gespräch zum Thema.

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