Statt eines Fahrverbotes müssen vielmehr die aktuellen Grenzwerte auf ihre Wirkung getestet werden. Die in Düsseldorf gemessenen Werte weichen je nach Standort der Messstationen so deutlich voneinander ab, dass kein seriöses Ergebnis abgegeben werden kann.

 

Zum von der Bezirksregierung geplanten Verbot für Dieselfahrzeugen in der Düsseldorfer Innenstadt erklärt die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete und stellv. FDP-Bundesvorsitzende Dr. Marie-Agnes STRACK-ZIMMERMANN:

„Laut den Plänen der Düsseldorfer Bezirksregierung würde jeder zweite Autofahrer von einem abrupten Fahrverbot von Diesel-PKW betroffen sein. Damit würden zum einen besonders diejenigen Personen bestraft werden, die sich aufgrund jahrelangen Werbens auch von staatlicher Seite einen Diesel-PKW gekauft haben, um sparsam unterwegs zu sein. Zum anderen wären massiv Handwerker betroffen, die ihre Kunden nicht mehr erreichen könnten.

Ein Dieselverbot ignoriert auch, dass die Emissionswerte  moderner Diesel deutlich unter denen eines Benziners liegen.

Statt eines Fahrverbotes müssen vielmehr die aktuellen Grenzwerte auf ihre Wirkung getestet werden. Die in Düsseldorf gemessenen Werte weichen je nach Standort der Messstationen so deutlich voneinander ab, dass kein seriöses Ergebnis abgegeben werden kann.

Ein striktes Fahrverbot für Diesel-PKW lehnen mein Partei und ich daher ab“.