Welche Sofortmaßnahmen will die Stadt Düsseldorf als 50% – Anteilseigner des Flughafens nach dem Chaos der jüngsten Vergangenheit bei den Fluggastkontrollen einleiten?

 

Anfrage:

  1. Wie ist die aktuelle Situation bei den Fluggastkontrollen am Düsseldorfer Flughafen?
  1. Welche Sofortmaßnahmen will die Stadt Düsseldorf als 50% – Anteilseigner des Flughafens nach dem Chaos der jüngsten Vergangenheit bei den Fluggastkontrollen einleiten?
  1. Wieso konnten die „unhaltbaren Zustände an allen drei Flugsteigen“ (so wurde der Sprecher der Bundespolizei zitiert) bei den Fluggastkontrollen nicht vermieden oder sofort abgestellt werden?

Begründung:

Die Zustände bei den Fluggastkontrollen wurden am Wochenende in den Medien als chaotisch bezeichnet.  Da die Stadt Düsseldorf Anteilseigner (50%) des Flughafens ist, bitten wir die Verwaltung um Beantwortung  unserer Fragen. Die Aktualität ergibt sich daraus, dass die Vorgänge bei den Fluggastkontrollen sich am vergangenen Wochenende dramatisch zuspitzten.

Dazu zwei Zitate aus der Rheinischen Post vom 15. September 2017:

Das Sicherheitsunternehmen Kötter schafft die Fluggastkontrollen nicht mehr. Bundespolizei und Flughafenangestellte helfen aus. Am Freitagmorgen drohte die Lage zu eskalieren. Die Bundespolizei sucht landesweit nach Ersatz.“

„Wir mussten mit Tätlichkeiten und sogar damit rechnen, dass ungeduldige Menschen die Kontrollstellen zu durchbrechen versuchen“, schildert Bundespolizeisprecher Jörg Bittner die „unhaltbaren Zustände an allen drei Flugsteigen“. Teilweise war weniger als die Hälfte der Kontrollspuren besetzt. „Unser Eingreifen war eine polizeiliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr.“ Durch den Einsatz der Bundespolizei konnten elf weitere Kontrollstellen eingerichtet werden.“

Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann       Manfred Neuenhaus