Der Schritt ist auch als Symbol zu verstehen. „Selbst wenn der Austausch zu machen ist, muss dies nicht im kommenden Jahr sein“, sagt FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus. Es sei instinktlos, auf der einen Seite die Strukturen im Jugend- und Sozialbereich zu konsolidieren, Millionen einzusparen und das Geld auf der anderen Seite für eine Klimatisierung auszugeben, wo die alten Anlagen doch noch funktionierten.

 

Düsseldorf. Schon im Bauausschuss kam den Politikern die Vorlage der Stadtverwaltung für eine neue Klimaanlage im Rathaus fragwürdig vor. Für den Einbau der neuen Technik in den Gebäuden Marktplatz 1 bis 3 werden knapp 3,8 Millionen Euro veranschlagt. Auf Wunsch der FDP wurde der Vorschlag nicht abgestimmt, sondern in die Ratssitzung geschoben. Seit gestern ist klar: Es wird im kommenden Jahr auf keinen Fall eine neue Klimaanlage geben. Die Verwaltung hat die Vorlage zurückgezogen.

Der Schritt ist auch als Symbol zu verstehen. „Selbst wenn der Austausch zu machen ist, muss dies nicht im kommenden Jahr sein“, sagt FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus. Es sei instinktlos, auf der einen Seite die Strukturen im Jugend- und Sozialbereich zu konsolidieren, Millionen einzusparen und das Geld auf der anderen Seite für eine Klimatisierung auszugeben, wo die alten Anlagen doch noch funktionierten. Sie stammen jedoch aus den fünfziger und sechziger Jahren und sind teils reparaturanfällig.

(ujr)