Der Ergänzungsantrag der FDP fand allerdings gegen Schwarz-Grün keine Mehrheit.Sebastian Rehne (FDP) hatte darin inhaltlich die IT-Strategie der Stadt sowie das Konzept Smart-City als Schwerpunktthema hervorgehoben. Zudem sollte die Stadt für „zielgerichtete Beteiligung der Öffentlichkeit“ samt Experten sorgen. „Wir wollen da kein Kaffeekränzchen für Nerds“, sagte der Politiker. Kritik äußerten die Vertreter etwa von SPD, Linken und FDP allerdings an einem zu „allgemeinen und beliebigen Ansatz“, der letztlich Vertreter aller gesellschaftlichen Bereiche anspreche.

In Düsseldorf soll ein Zentrum entstehen, in dem Bürgern die Digitalisierung näher gebracht wird. Mit großer Mehrheit hat der Digitalisierungsausschuss am Dienstagabend für einen Antrag von CDU und Grünen gestimmt. Die Stadt hat damit den Auftrag bekommen, ein städtisches Gebäude in zentraler Lage vorzuschlagen, das sich „als Plattform, Begegnungsort und Reallabor“ eignet.

Politik will Bürgerzentrum für Digitalisierung – RP

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