Neuenhaus fordert mehr Geld für Sanierung von Kulturbauten – WZ

In diesem Zuge plädierte FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus dafür, die Summe von 3,3 Millionen Euro, die der Stadt bislang zum Unterhalt ihrer 70 Kulturbauten zur Verfügung stehen, aufzustocken.

Im Kulturausschuss am Donnerstag legte der Rat eine Beschlussvorlage vor, wonach 2,2 Millionen für unerlässliche bauliche Maßnahmen in Kulturstätten bereitgestellt werden sollen. Dies betrifft den Aquazoo (braucht neue Notstromaggregate), die Tonhalle (neue Brandmeldeanlage), die Kunsthalle (benötigt eine Kälteanlage), den Salon des Amateurs (muss fertigsaniert werden), das KIT (neue Sicherheitsbeleuchtung), das Goethemuseum (u.a. neue Elektro-Anlage), ebenso wie die Gebäude an der Worringer Straße (Central, Ordnungsamt, Stadtarchiv), wo etwa Kälteanlagen repariert werden müssen. Der Beschluss soll am 19. September erfolgen. In diesem Zuge plädierte FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus dafür, die Summe von 3,3 Millionen Euro, die der Stadt bislang zum Unterhalt ihrer 70 Kulturbauten zur Verfügung stehen, aufzustocken. Außerdem fragten die Grünen, welche Maßnahmen die Stadtverwaltung plane, um das Dreieck aus dem geplanten Kulturzentrum KAP1, Schauspielhaus und Tanzhaus NRW zu einer „erleb- und wahrnehmbaren Stadt- bzw. Kulturlandschaft“ zu verbinden. Für den Umbau des Adenauer-Platzes erfolge seit 2017 die „intensive Grundlagenplanung und Vorplanung“, sagte Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Die Entwurfsplanung und ein Bedarfsbeschluss sollen bis Ende 2020 erfolgen. Zudem sei eine ständige Arbeitsgruppe gegründet worden, die sich darum kümmern soll, wie die künftigen Nutzer des KAP1 (FFT, Stadtbücherei und Theatermuseum) sich im Zuge des Wechsels an den neuen Standort vermarkten und wie die Öffentlichkeit über den Fortgang der Arbeiten informiert werden soll.