Nach Bluttat in Hanau : 1200 Teilnehmer in Düsseldorf bei Demo gegen rechten Terror – WZ

Rund 1200 Düsseldorfer haben am Freitagnachmittag an der kurzfristig vom Aktionsbündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ organisierten Demonstration gegen rechten Terror teilgenommen. Unweit des Hauptbahnhofes versammelten sich die Demonstranten nach den Morden von Hanau zunächst zu einer Schweigeminute, dann zu Kundgebung und Demo-Zug nach Oberbilk. Alle vier Düsseldorfer OB-Kandidaten waren anwesend – neben Thomas Geisel also Stephan Keller (CDU), Stefan Engstfeld (Grüne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Außerdem Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden, darunter Thorsten Nolting (Diakonie), Michael Szentei-Heise (Jüdische Gemeinde) oder Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven. WZ




Stephan Keller, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Thomas Geisel und Stefan Engstfeld vor der Demonstration report-D


Der Platz an der Ecke Karlstraße und Friedrich-Ebert-Straße war dicht gefüllt mit rund 1200 Demonstranten. Sie wollten nach dem Terrorakt von Hanau ihre Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt zeigen. Nach jetzigem Ermittlungsstand hatte der Täter offenbar rassistische Motive für seine Morde und glaubte an Verschwörungstheorien. Düsseldorf: Rund 1200 Menschen setzten ein Zeichen gegen rechten Terror
Die Morde von Hanau erforderten ein klares Zeichen gegen den rechten Terror zu setzen. Rund 1200 DüsseldorferInnen waren am Freitagabend (21.2.) zu einer Demonstration gekommen, zu der das Bündnis Düsseldorf stellt sich quer (DSSQ) aufgerufen hatte. Neben Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) nahmen auch die OB-Kandidaten der CDU, der FDP und der Grünen teil. report-D

Nach Attentat von Hanau: Düsseldorfer demonstrieren in Oberbilk gegen Faschismus

Aufgerufen zu der Demonstration hatte das Bündnis Düsseldorf stellt sich quer, in dem viele Institutionen und Verbände vertreten sind. Dem Aufruf folgten Schätzungen zufolge etwa 1200 Teilnehmer. Darunter waren zahlreiche Politiker aus dem Stadtrat sowie Oberbürgermeister Thomas Geisel. Auch die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2020, Stephan Keller (CDU), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Stefan Engstfeld (Grüne) waren zugegen. Nicht gekommen war der OB-Kandidat der Alternative für Deutschland.

Religionsvertreter wie Michael Szentei-Heise (Jüdische Gemeinde) und Diakoniepfarrer Thorsten Nolting nahmen ebenso teil wie Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven. RP

X