Mogelpackung Tour de France

Die Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften und Mitglied der Kleinen Kommission Grand Depart  Monika Lehmhaus (FDP):

„Die Annahme, ein großes Event wie die Tour de France als Sonderangebot zu bekommen, ist naiv und unseriös.

 

  1. Die vorläufige Abschlussrechnung zeigt, dass die Tour nicht 11 Mio. gekostet hat, sondern mehr als 16 Mio. gekostet haben könnte.
  2. Die Gegenfinanzierung durch hohe Sponsoring-Gelder und den Verkauf von 10.000 VIP-Tickets hat nicht geklappt.
  3. Die Hotels, Gaststätten und der Einzelhandel sind nicht zu den versprochenen Mehreinnahmen gekommen.
  4. Die erhofften Steuereinnahmen werden wesentlich geringer ausfallen.

 

Resümee: Der Oberbürgermeister wollte als begeisterter Radrennfahrer die Tour de France um jeden Preis nach Düsseldorf holen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Geschönte Kosten, geschönte Einnahmen, geschönte Gewinne. Dies kombiniert mit einem fahrlässigen Finanzcontrolling führte dazu, dass Geld fehlte, um Rechnungen zu begleichen. Warum der Oberbürgermeister in der Ratssitzung nach der Tour de France die fehlende Summe von 1,4 Mio. Euro dem Stadtrat nicht genannt  und um eine überplanmäßige Ausgabe aus dem städt. Haushalt gebeten hat, wird er in der nächsten Ratssitzung erklären müssen. Er wird auch erklären müssen, wie hoch die Kosten für die Tour wirklich waren.

 

Als Partei, die rechnen kann, müssen wir feststellen, dass sich leider alle unsere Befürchtungen bestätigt haben. Diese Tour war viel zu teuer und nicht nachhaltig.

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