Wie die liberalen Bezirksvertreter Sebastian Rehne und Daniela Masberg bei Durchsicht der Sitzungsunterlagen der Sitzung der BV1 am 3.3.2017 feststellen mussten, plant die Verwaltung, den Zebrastreifen am Maxplatz ersatzlos zu entfernen.

Die Begründung der Verwaltung lautet, dass der Zebrastreifen, der die Überquerung der Poststraße zur Kita an der Mariensäule, der Maxschule und der Maxkirche ermöglicht, nicht den technischen Anforderungen entspreche und nicht notwendig sei. Dies sehen allerdings nicht nur die Liberalen, sondern auch die Anwohner und die am Maxplatz gelegene Kindertagesstätte und Grundschule ganz anders.
Gerade in den Morgenstunden, wenn die Kinder zur Schule und Kita gehen, ist der Verkehr dort erheblich, zumal der Lieferverkehr in die Altstadt und zum Carlsplatz dort stattfindet. Deshalb haben sich seit Jahren Eltern ehrenamtlich als Schülerlotsen an diesem Übergang postiert, um den Kindern ein sicheres Überqueren zu ermöglichen. Die Entscheidung der Verwaltung sorgt bei diesen Eltern zu Recht für Fassungslosigkeit.
Seit Aschermittwoch suchen Daniela Masberg und Sebastian Rehne nach einer Lösung, um den Erhalt des Zebrastreifens sicherzustellen und werden in der heutigen Sitzung einen Eilantrag einbringen, der den geplanten Abriss stoppen soll. Diesem hat sich die CDU bereits angeschlossen. In den nächsten Wochen soll ein Konzept zum dauerhaften Erhalt erarbeitet werden. Keinesfalls darf ein notwendiger Fußgängerübergang entfernt werden, weil er aktuell einer DIN-Norm nicht entspricht – dann wären wir in Schiida.