Anfrage der Ratsfrau Dr. Christine Rachner
zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 24.01.2021


Betrifft:


Konzept für gehbehinderte Senioren•innen für Fahrten zum Impfzentrum


Sehr geehrter Herr Stieber,
im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der
Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 24. Februar 2021 zu
setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:

  1. Wie werden die Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre, die nicht mobil sind
    (z.B. das Merkzeichen aG -außergewöhnliche Gehbehinderung- im
    Schwerbehindertenausweis), bzgl. eines Impftermins zur Corona-Impfung
    erreicht?
  2. Wie sieht ein mögliches Konzept aus, um immobile Seniorinnen und Senioren
    über 80 Jahre zu Hause impfen zu können?
    Begründung:
    Bei den derzeit vorhandenen unterschiedlichen Impfstoffen sollten auch Seniorinnen und
    Senioren, die über 80 Jahre alt und immobil sind, geimpft werden können. Hierzu gibt es die
    Aussage der NRW Ministeriumssprecherin, dass wenn eine Fahrt in ein Impfzentrum nicht
    möglich ist, empfohlen wird, zu warten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der zu Hause oder
    von Hausärzten verimpft werden kann. Der Personenkreis (> 80 Jahre) fällt laut Stufenplan der
    STIKO zur Priorisierung der COVID-19-Impfung in die Stufe 1. Darum besteht nach unserem
    Erachten zeitnaher Handlungsbedarf.
    Freundliche Grüße
    Dr. Christine Rachner
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