Kinder in Düsseldorf : Ein Freizeitpark für Abenteurer – RP

Geplant sind ein Fußball- und ein Basketballfeld, auf dem auch Drei gegen Drei gespielt werden kann, berichtet Monika Lehmhaus (FDP) vom Sportausschuss. „Wir brauchen in Düsseldorf dringend Anlaufstellen im öffentlichen Raum für Jugendliche. Es gibt nur wenige Orte, an denen sich die Jugendlichen nach der Schule oder abends treffen können“, so Lehmhaus. An Konzepten, wie die Sportflächen auch abends nutzbar sein könnten, werde noch gearbeitet. Im Linksrheinischen wird das die erste multifunktionale Sportfläche sein. Andere Angebote, wie die unter der Theodor-Heuss-Brücke, werden sehr gut angenommen, sagt Lehmhaus.

Rund 660.000 Euro hat der Umbau der Anlage in Heerdt gekostet. Finanziert wurde das Projekt von Stadt, Land und Bezirksvertretung. Und es sollen auch noch Angebote für Jugendliche entstehen.

Schon im April schienen die Umbauten der Freizeitanlage in Heerdt beendet zu sein. Ein großer Rutschenturm, eine Schaukelpromenade, ein Balancierparcours und ein farbenfroher Stangenwald laden seitdem kleine Abenteurer zum Spielen und Toben auf das 3,5 Hek­tar große Gelände ein. 630.000 Euro haben Stadt und das Land in die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Parks investiert. „Das war eine nicht so preiswerte Sanierung“, sagt Gründezernentin Helga Stulgies.

In den letzten Monaten gab es dank der Bezirksvertretung des Stadtbezirks 4 noch weitere Umbauten. 30.000 Euro investierte sie in die Installation einer neuen Wassermatschanlage, einer Seilbahn und einer Spielkombination aus Rutsche und Schaukel im Kleinkinderbereich. „Wir haben jetzt Angebote für alle Altersgruppen. Ich hoffe, die Kinder werden hier viele schöne und interessante Stunden verbringen“, sagt Gartenamtsleiterin Doris Törkel. Schon vor Beendigung der letzten Arbeiten wurde der umgestaltete Park gut angenommen. „Es ist schön zu sehen, wie viele Besucher hierherkommen. Da haben wir alles richtig gemacht“, findet Matthias Hähnel vom Landschaftsarchitekturbüro „freiraumplus“, das das Projekt umgesetzt hat.

Die Wassermatschanlage und einige andere Stellen sind barrierefrei, aber nicht alle Bereiche. „Als wir vor drei Jahren mit der Planung angefangen haben, haben wir noch nicht mit Behinderten zusammengearbeitet. Das kam erst später“, so Thomas Hechtle-Wacker vom Gartenamt. „Das ist auch für uns ein Lernprozess, und da muss man offen drüber reden. Wir schauen jetzt, wo wir noch nachbessern können.“ So ganz fertig ist der Freizeitpark aber immer noch nicht, denn es gibt noch weitere Umbaupläne. Im hinteren Teil des Parks soll eine multifunktionale Sportfläche entstehen, die sich speziell an Jugendliche ab zehn Jahren und auch junge Erwachsene richtet. Geplant sind ein Fußball- und ein Basketballfeld, auf dem auch Drei gegen Drei gespielt werden kann, berichtet Monika Lehmhaus (FDP) vom Sportausschuss. „Wir brauchen in Düsseldorf dringend Anlaufstellen im öffentlichen Raum für Jugendliche. Es gibt nur wenige Orte, an denen sich die Jugendlichen nach der Schule oder abends treffen können“, so Lehmhaus. An Konzepten, wie die Sportflächen auch abends nutzbar sein könnten, werde noch gearbeitet. Im Linksrheinischen wird das die erste multifunktionale Sportfläche sein. Andere Angebote, wie die unter der Theodor-Heuss-Brücke, werden sehr gut angenommen, sagt Lehmhaus. Gerne würde das Gartenamt auch einen kleinen Gastronomiebetrieb auf dem Gelände sehen. Platz wäre dafür in dem Häuschen am Eingang.