Die FDP gab ihr dazu noch zwei Anregungen mit auf dem Weg: Marie-Agnes Strack-Zimmermann bat mit Blick auf Diskussionen in jüngster Zeit über zu viele Veranstaltungen am Rheinufer und Beschwerden von Anwohnern über Lärm darum, Standorte zu prüfen, an denen niemand zu später Stunde gestört wird. Ihre Parteifreundin Monika Lehmhaus schlug außerdem vor zu prüfen, ob eine „stehende Welle“ am Strand installiert werden kann. Auf einem solchen Gewässer können Surfer Tricks üben. In München ist eine solche Welle auf der Isar ein Publikumsmagnet. Beide Anregungen der Politikerinnen sollen nun ebenfalls geprüft werden.

 

Düsseldorf. Am Rhein soll ein Strand mit Gastronomie entstehen. Die Politik hat die Verwaltung beauftragt, eine Fläche zu suchen.

Die Idee gibt es schon seit mehr als zehn Jahren – nun soll es konkret werden: In der gestrigen Sondersitzung des Stadtrates hat die Politik die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wo am Rhein ein Stadtstrand mit Gastronomie und Kulturangebot geschaffen werden kann. Er soll mehr Touristen in die Stadt locken, aber auch den Düsseldorfern einen Ersatz für das 2006 geschlossene Monkey’s Island im Medienhafen bieten. Vorstellen könnten sich die Politiker einen solchen Treffpunkt zum Beispiel oberhalb des Paradiesstrandes sowie auf der Landzunge am Parlamentsufer.

„2005 gab es ja erstmals die Idee, ein Badeschiff in Düsseldorf zu bauen. Das ist dann auch 2015 beschlossen worden, allerdings sehr schwierig und teuer zu bauen“, sagte Iris Bellstedt von den Grünen. Die Partei hatte den Antrag gemeinsam mit SPD und FDP eingebracht, beschlossen wurde er später einstimmig. Weil Investoren für ein Strandprojekt am Rhein zwar kein Badeschiff, wohl aber einen Treffpunkt an sich gerne einrichten würden, wollen die Politiker nun die Flächen prüfen lassen. „Damit es keinen Sommer mehr ohne Strand gibt“, sagte Bellstedt.

Das könnte allerdings bis zum Sommer 2018 knapp werden: Gestellt hatten die Fraktionen den nun beschlossenen Antrag bereits im Juni dieses Jahres, er war eine der Altlasten, die gestern abgearbeitet wurden. Wäre er im Sommer bereits diskutiert worden, hätte es wohl im Oktober schon erste Ergebnisse geben können – nun beginnt die Verwaltung erst jetzt mit der Arbeit, soll aber „zeitnah“ Ergebnisse liefern.

Die FDP gab ihr dazu noch zwei Anregungen mit auf dem Weg: Marie-Agnes Strack-Zimmermann bat mit Blick auf Diskussionen in jüngster Zeit über zu viele Veranstaltungen am Rheinufer und Beschwerden von Anwohnern über Lärm darum, Standorte zu prüfen, an denen niemand zu später Stunde gestört wird. Ihre Parteifreundin Monika Lehmhaus schlug außerdem vor zu prüfen, ob eine „stehende Welle“ am Strand installiert werden kann. Auf einem solchen Gewässer können Surfer Tricks üben. In München ist eine solche Welle auf der Isar ein Publikumsmagnet. Beide Anregungen der Politikerinnen sollen nun ebenfalls geprüft werden.

(lai)