Marie-Agnes Strack-Zimmermann  kam als liberale farbenfrohe Energie: „Damit möchte ich eine Antwort auf den braunen Spuk geben, der in letzter Zeit so in der Luft liegt.“

 

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Christine Rachner. Altweiber 2017 im Rathaus. WZ

Politik und Verwaltung gehen jeck und bunt verkleidet zur Sache.

Düsseldorf. Um Punkt 11.11 Uhr war sie dann eröffnet, die Hatz auf die Krawatten der Herren im Rathaus. Und die Polit-Prominenz hatte sich reichlich eingedeckt. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte gleich 45 Stück mitgebracht. Kaum war eine abgeschnitten, reichte Mitarbeiterin Judith Gocht einen neuen Schlips. Fesch sah er aus als historischer Radfahrer mit Kniebundhose, Hosenträger und Uerige-Trikot. Auch Bürgermeister Günter Karen-Jungen und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche hatten passend zum Grand Depart ein Radrennfahrer-Outfit gewählt.

Das Motto im Amt für Kommunikation lautete „Superhelden“. Dementsprechend hatte sich Amtsleiterin Kerstin Jäckel-Engstfeld als Catwoman verkleidet. Paula Elsholz, Parteivorsitzende der Grünen, kam als Conchita Wurst und war leicht irritiert: „Jetzt wo ich einen Bart habe, bekomme ich vom Baas der Düsseldorfer Jonges Wolfgang Rolshoven sofort einen Orden umgehängt.“ Marie-Agnes Strack-Zimmermann kam als liberale farbenfrohe Energie: „Damit möchte ich eine Antwort auf den braunen Spuk geben, der in letzter Zeit so in der Luft liegt.“