„Das sei harte Arbeit gewesen,“ sagt Manfred Neuenhaus von der FDP. Er rechnet auch kommendes Jahr mit einer guten Konjunktur – die Hoffnung auf die schwarze Null steht.

 

Im Rathaus wird gerade noch mit den letzten Zahlen jongliert. In weniger als zwei Wochen (14. Dezember 2017) soll der Stadtrat über den Haushalt abstimmen. Also darüber, wie viel Düsseldorf im kommenden Jahr ausgeben und einnehmen wird. Zunächst hatte es nach einem großen Loch ausgesehen – jetzt scheint es deutlich kleiner auszufallen. Durch die gute Konjunktur nimmt die Stadt mehr Steuern ein und einige Abgaben sinken. Das führt dazu, dass die Stadt schon dieses Jahr einen annähernd ausgeglichenen Haushalt haben wird. Außerdem wurden Einsparungen vereinbart: „Das sei harte Arbeit gewesen,“ sagt Manfred Neuenhaus von der FDP. Er rechnet auch kommendes Jahr mit einer guten Konjunktur – die Hoffnung auf die schwarze Null steht. Kritik kommt von Rüdiger Gutt von der CDU: Er warnt die Ampelkooperation, jetzt wegen der guten Einnahmen zu optimistisch zu planen. Außerdem fehlen ihm grundsätzliche Sparbeschlüsse, man sei nicht an die großen Themen rangegangen.

 

Haushalt: Düsseldorf macht weniger Minus als gedacht

In zwei Wochen (14. Dezember 2017) soll der neue Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet werden. Er umfasst 2,8 Milliarden Euro. In den letzten Monaten hatte die Politik nach Einsparmöglichkeiten gesucht. Währenddessen scheint sich die finanzielle Lage der Stadt in den letzten Monaten deutlich gebessert zu haben. Die Stadt nimmt zum Beispiel wieder mehr Steuern ein.
Vor allem die Gewerbesteuer – eine Haupteinnahmequelle von Düsseldorf – fließt wieder besser. Allein im dritten Quartal sind 40 Millionen Euro mehr reingekommen als erwartet. In ihrer neuesten Prognose rechnet Kämmerin Schneider damit, dass die Stadt dieses Jahr nur eine Million Euro Minus machen wird.  Die Erwartungen für kommendes Jahr sind auch positiv. Außerdem werden einige Abgaben gesenkt. Der Städte-Soli soll sogar ganz wegfallen: So spart Düsseldorf 10 Millionen Euro.