Großteil der Düsseldorfer Gaslaternen bleibt

Nach jahrelangem Einsatz der FDP und der Initiative Düsseldorfer Gaslicht hat der Rat mit breiter Mehrheit beschlossen einen Großteil der historischen Gasleuchten in der Stadt erhalten zu wollen.

Die FDP-Fraktion dankt allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern herzlich für den Einsatz zur Erhaltung der Düsseldorfer Gasbeleuchtung. Besonders Rainer Matheisen MdL hat sich über Jahre kontinuierlich für die Beibehaltung des Düsseldorfer Gaslichts eingesetzt.

In einer emotional geführten Diskussion im Stadtrat sprach FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus von einem einmaligen Stück Heimat dass mit der Gasbeleuchtung erhalten werde. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Gasbeleuchtung nur 0.25% der gesamten Emission in der Stadt ausmache.

In einem sehr transparenten Prozess der Diskussion und des Austausches haben sich Politik, Verwaltung und die Initiative Düsseldorfer Gaslicht auf den Erhalt des Großteils der Gasbeleuchtung geeinigt.

Beschluss des Masterplans „Energieeffiziente und historische Straßenbeleuchtung“ inkl. Erhaltungsvorschlag für die Gasbeleuchtung

Zusätzlich beschloss der Rat auf Antrag der Ampel-Kooperation: “ Das Ziel der im alten Masterplan Energieeffiziente Straßenbeleuchtung angestrebten Emissionsreduktion bleibt unangetastet.“

Änderungsantrag der Ratsfraktionen von Bündnis/Die Grünen, SPD und FDP zur Vorlage OVA/011/2020: Beschluss Masterplan „Energieeffiziente und historische Straßenbeleuchtung“ inkl. Erhaltungsvorschlag für die Gasbeleuchtung

WDR: Der Düsseldorfer Stadtrat hat am Donnerstag (14.05.2020) nach jahrelanger Debatte beschlossen, grundsätzlich einen Großteil der historischen Gasleuchten in der Stadt erhalten zu wollen. Rund 10.000 der 14.000 Leuchten sollen bestehen bleiben. Heimatvereine und Bürgerinitiativen hatten sich aus Denkmalschutzgründen für die Laternen eingesetzt.

Mehr als zehn Jahre war über die Zukunft der Gaslaternen in der Stadt diskutiert worden. Befürworter sehen sie als historisches Industriedenkmal. Kritiker im Rat bemängelten die fehlende Energieeffizienz. Allein die Erhaltung wird nach Schätzung der Stadt in den nächsten 15 Jahren rund 80 Millionen Euro kosten. Welche Laternen wo genau erhalten bleiben, soll nun im Detail geplant werden.

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