FDP, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen Konzept zum Schließen von Masernimpflücken

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Ratsfraktion, Dr. Christine Rachner, äußert sich besorgt über eine allgemein sinkende  Impfbereitschaft: „Im Jahr 2017 ist die Durchimpfungsrate in Düsseldorf auf 93,9% gesunken. Das ergab im letzten Jahr die Beantwortung der Düsseldorfer Verwaltung auf eine Anfrage der FDP-Ratsfraktion“, weshalb sie eine Kampagne zu diesem Thema fordert.

In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am kommenden Mittwoch, den 20. März 2019, beantragen die Ampelfraktionen die Erstellung eines Konzeptes zum Schließen von Masernimpflücken.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Ratsfraktion, Dr. Christine Rachner, äußert sich besorgt über eine allgemein sinkende  Impfbereitschaft: „Im Jahr 2017 ist die Durchimpfungsrate in Düsseldorf auf 93,9% gesunken. Das ergab im letzten Jahr die Beantwortung der Düsseldorfer Verwaltung auf eine Anfrage der FDP-Ratsfraktion“, weshalb sie eine Kampagne zu diesem Thema fordert. „Wir möchten erreichen, dass in Zusammenarbeit mit den Hausärzten und dem Gesundheitsamt, Lösungen gefunden werden, um die ungeimpften Bürgerinnen und Bürger für diese wichtige Frage zu sensibilisieren“, so Rachner weiter.

Masern sind eine hochansteckende, viral bedingte Erkrankung, die zu schweren Komplikationen führen kann. Der wirksamste Schutz gegen Masern, ist eine zweimalige Impfung. Experten fordern eine Impfrate von 95% zur Vorbeugung einer Masernepidemie. „Diese hohe Impfrate ist notwendig, da man immer wieder deutlich machen muss, dass einer von 1000 Masernfällen tödlich endet“, betont Bergit Fleckner-Olbermann, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Darüber hinaus fordern die Ampelfraktionen eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch die Landesregierung. „Eine landesweite Kampagne hilft über die Notwendigkeit eines verbesserten Masernimpfschutzes aufzuklären“, fordert Angela Hebeler von den Grünen. „Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW habe dafür finanzielle Mittel“, so Hebeler.