FDP kritisiert Konzept für die Stadtstrände – RP

Der neue Düsseldorfer Stadtstrand könnte sich zu einem Alptraum entwickeln“, sagt Monika Lehmhaus,  wirtschaftspolitische Sprecherin der Liberalen und Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften (AWTL).

 

Es solle keine Partycontainer am Rheinufer geben, fordern die Liberalen. Den Anstoß zu der Diskussion hatte eine Animation von Containern für die Stadtstrände gegeben.

 

Nachdem Planungsdezernentin Cornelia Zuschke in nicht-öffentlicher Sitzung am Montag im Haupt- und Finanzausschuss den aktuellen Sachstand zu den geplanten drei neuen Stadtstränden vorgestellt hat, meldet sich jetzt auch die FDP zu Wort: „Der neue Düsseldorfer Stadtstrand könnte sich zu einem Alptraum entwickeln“, sagt Monika Lehmhaus,  wirtschaftspolitische Sprecherin der Liberalen und Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften (AWTL).

Schon im Herbst hatte ihre Fraktion das Konzept für die Strände an Robert-Lehr- und Tonhallenufer sowie an der Wiese vor dem KIT abgelehnt. Hauptgründe seien die Größe und die Anzahl der Überseecontainer gewesen. An den Containern, die an den Standorten aufgestellt werden sollen, hatte nach der Sitzung am Montag auch die CDU Kritik geübt: Anstoß war eine Animation, die die Planungsdezernentin im Ausschuss gezeigt hatte. Zuschke betonte aber auf Anfrage unserer Redaktion, das gezeigte Bild sei lediglich ein Beispiel gewesen, wie das Ganze aussehen könnte, die echten Container seien noch gar nicht gebaut.

Die FDP fürchtet derweil eine „Verballermannisierung“ an den Stadtstränden. „Wir wollten ein Baseschiff und haben nur wieder eine Bebauung bekommen“, sagt Lehmhaus. Sie hofft nun noch auf Veränderung, so der Vertrag mit dem künftigten Betreiber der Strände, der Firma „Küssdenfrosch“, noch nicht unterschrieben ist. Besagter Vertrag soll ab dem 1. März dieses Jahres gültig sein.