Erleichterung für Senioren: FDP fordert Bus-Linie zum Grafenberger Wald – RP

Weber berichtet, Rheinbahn-Aufsichtsrat und FDP-Stadtrats-Fraktionschef Manfred Neuenhaus wolle mit dem Verkehrsunternehmen über den Vorschlag reden.„Viele Senioren kommen diesen Berg gar nicht hoch“, kritisiert Weber. Auch Kita-Gruppen oder Schulklassen würden sich nach seiner Ansicht über eine Bus-Anbindung freuen.

 

Grafenberg Der Ortsverband 6 der FDP fordert eine bessere ÖPNV-Anbindung des Grafenberger Walds. „Ich bin von vielen Bürgern angesprochen worden“, berichtet der Vorsitzende Ferry Weber. Gerade erst wieder habe ihn eine ältere Dame auf das Problem aufmerksam gemacht: Für Menschen ohne Auto bliebe bislang nur, den steilen Berg vom Staufenplatz zu Fuß zu erklimmen, um in den Wald und die dortigen Attraktionen wie die Restaurants und den Wildpark zu kommen.

„Viele Senioren kommen diesen Berg gar nicht hoch“, kritisiert Weber. Auch Kita-Gruppen oder Schulklassen würden sich nach seiner Ansicht über eine Bus-Anbindung freuen.

In der Tat verkehrt bislang keine Buslinie regelmäßig auf der Strecke. Bei Veranstaltungen wie den Renntagen gibt es einen Shuttle-Verkehr vom Staufenplatz. Der Wildpark rät auf seiner Internetseite bei einer Anreise mit der Bahn zu einer Fahrt bis zur Haltestelle „Auf der Hardt“ an der Grenze zu Gerresheim. Von dort sind aber bis zum Eingang des Tierparks noch rund 15 Minuten Fußweg zu absolvieren. Noch weiter ist die Strecke von der Haltestelle bis zum Rennbahnparkplatz – der an sonnigen Wochenend-Tagen mit Autos überfüllt ist.

Weber regt an, die Strecke der im Sommer gestarteten Metrobus-Linie 2 zu verändern. Sie könnte nach seiner Vorstellung vom Mörsenbroicher Weg aus kommend eine Schleife über Fahneburgstraße und Rennbahnstraße machen und dann über die Ludenberger Straße zum Staufenplatz gelangen. „Auf der Strecke durch den Wald könnte man eine oder zwei Haltestellen anlegen.“ Weber berichtet, Rheinbahn-Aufsichtsrat und FDP-Stadtrats-Fraktionschef Manfred Neuenhaus wolle mit dem Verkehrsunternehmen über den Vorschlag reden.

Futuristischer ist die andere Form der Anbindung, die derzeit geprüft wird: eine Seilbahn. Sie könnte sich von der Talstation am Staufenplatz über den Grafenberger Wald nach Knittkuhl und Hubbelrath schwingen. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt.