Eissporthalle: Entscheidung zur Eishalle vertagt – WZ

FDP-Ratsfrau Monika Lehmhaus sagt auf WZ-Anfrage: „Wir entscheiden hier über eine Million Euro, die wir für Miete und Betrieb pro Jahr über 30 Jahre lang ausgeben sollen.“ Generell aber sei ihre Partei dafür, dass das Eislaufen für Jedermann in Benrath weitergehe und dies mit einem nahtlosen Übergang, die alte Halle an der Paulsmühle solle erst schließen, wenn die neue fertig sei. Fragen seien auch noch bezüglich der neuen Stiftung zu klären.

Düsseldorf Die Politik ist wegen offener Fragen zur Finanzierung uneins.

Die Entscheidung für den Neubau der Benrather Eissporthalle an der Kappeler Straße ist am Mittwoch vertagt worden. In der nicht öffentlichen gemeinsamen Sitzung von Sport- und Liegenschaftsausschuss beantragten die Fraktionen der Grünen und der FDP, das Thema in den Stadtrat zu schieben. Der Rat wird kommenden Donnerstag, 31. Januar, tagen. Die CDU bedauerte die Verzögerung. Ebenso wie die SPD hätte sie über den Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss abstimmen können. Ergänzend will die CDU u.a. eine bessere Busanbindung der neuen Halle in den Beschluss aufnehmen lassen.

Doch FDP und Grüne haben noch zu viele Fragen zur Finanzierung des Projektes und des Betriebes der Sportstätte. FDP-Ratsfrau Monika Lehmhaus sagt auf WZ-Anfrage: „Wir entscheiden hier über eine Million Euro, die wir für Miete und Betrieb pro Jahr über 30 Jahre lang ausgeben sollen.“ Generell aber sei ihre Partei dafür, dass das Eislaufen für Jedermann in Benrath weitergehe und dies mit einem nahtlosen Übergang, die alte Halle an der Paulsmühle solle erst schließen, wenn die neue fertig sei. Fragen seien auch noch bezüglich der neuen Stiftung zu klären.

Dies sehen auch die Grünen so. Denn bisher wurde die Eissporthalle von der Stadtsparkassenstiftung betrieben. Deren Geld ist allerdings fast verbraucht und die Sparkasse will den Betrieb der Eissporthalle bereits seit Jahren aufgeben. Wolfgang Scheffler (Grüne): „Die neue Halle soll von einer Stiftung betrieben werden, die es noch gar nicht gibt.“ Dem müsse auch noch die Bezirksregierung zustimmen. Scheffler: „Ich sehe nicht die Notwendigkeit für einen so schnellen Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss.“ Man wolle den Prozess nicht anhalten, deshalb könnte man dem Investor IDR bereits die Planungskosten geben. Aber zunächst will Scheffler unter anderem noch wissen, wie hoch die Abrisskosten für die Halle an der Paulsmühlenstraße ausfallen und wie viel der Verkauf des Grundstückes einbringt.