Düsseldorf bekommt eine weitere Umweltspur – In einer Sondersitzung im Rathaus gab’s eine rot-rot-grüne Mehrheit durch SPD, Grüne, Linke und Tierschutz.

FDP- Fraktionsführer Manfred Neuenhaus scherte aus der Ampel aus und forderte statt Einführung der Umweltspur zuerst das Angebot für die Pendler zu optimieren. Denn solange der ÖPNV unzureichend sei, könne man keinen Autofahrer zum Umsteigen überzeugen. report-D

FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus währed der Sondersitzung im Rathaus. Foto report-D.

Für die FDP widersprach Manfred Neuenhaus: Hier werde der dritte vor den ersten beiden Schritten getan: „Diese Umweltspur könnte das Resultat einer Verkehrswende sein, nicht aber ihr Anfang. So produziert sie nur mehr Staus.“ Priorität müssten der Ausbau des ÖPNV-Angebotes um 30 Prozent und viel mehr Park&Ride-Plätzen haben. WZ

Der Ampelpartner FDP blieb indes in einer mehrstündigen Debatte im Plenarsaal des Rathauses beim Nein. „Wir hoffen, dass wir dennoch Partner bleiben, aber wir können diese Maßnahme nicht mittragen“, sagte FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus und verwies einmal mehr auf die „fehlende Alternative“ in Sachen ÖPNV: „Wir können nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen. Die Rheinbahn muss zunächst wachsen, sonst machen wir einen großen Fehler.“ NRZ

Die FDP sah in den Umweltspuren einen Systemfehler: Die Staus würden in den Norden und den Süden verlegt, sagte Manfred Neuenhaus (FDP). Das sei „ein untauglicher Versuch“. Süddeutsche Zeitung

FDP-Politiker Manfred Neuenhaus (59) hatte erneut vor einem Stau-Chaos durch die Umweltspur gewarnt, weil die Rheinbahn noch nicht fit ist und P+R-Plätze fehlen – war aber mit der CDU in der Minderheit. BILD

X