Der Oberbürgermeister habe sich nach der jüngsten Räumung des Rheinbades unprofessionell verhalten. FDP fordert Maßnahmenkatalog – RP

Zur Sprache kommt zudem die Stellungnahme von Aufsichtsrätin Monika Lehmhaus (FDP), die danach gefragt hatte, warum das Amt für Integration nicht im Rheinbad tätig geworden ist. Hintergrund: Viele der problematischen Jugendlichen, die als Störer aufgetreten sind, sollen laut Bädergesellschaft einen Migrationshintergrund haben. Mittlerweile ist klar, dass das Jugendamt der Bädergesellschaft seine Hilfe angeboten hat. Vielleicht kenne man sogar einige der Jugendlichen, hatte Amtsleiter Johannes Horn ausgeführt.

Lehmhaus will im Aufsichtsrat einen Maßnahmenplan auf den Weg bringen. Die Liberale ist Pädagogin und unterstützt seit acht Jahren das Projekt „sports partner ship“ in Stadtteilen mit sozialem Handlungsbedarf. Zu ihren Vorschlägen gehört, dass die Hausordnung der Bädergesellschaft (BG) mit Piktogrammen so deutlich erklärt wird, dass sie auch jeder versteht, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Damit einhergehen müsse eine Nulltoleranzstrategie bei der Durchsetzung der Ordnung, zu der auch ein Alkoholverbot gehören solle. Zudem sollten die Security-Kräfte am Eingang die Taschen durchsuchen. „Messer, Reizgas und Glasflaschen sind in Bädern verboten“, sagt Lehmhaus. Personalisierte Bäderkarten, eine Aufstockung des Personals und präventive Angebote wie Turmspringen mit Musik oder Geschicklichkeitswettbewerbe im Wasser komplettieren den Forderungskatalog. RP