Auch die FDP hält den Vertrag für zu vage, aus Sicht von Fraktionschef Manfred Neuenhaus ist er in zentralen Punkten „nicht ausverhandelt“.

Auch die FDP hält den Vertrag für zu vage, aus Sicht von Fraktionschef Manfred Neuenhaus ist er in zentralen Punkten „nicht ausverhandelt“. Die Liberalen haben vor allem drei Kritikpunkte. Sie werfen Schwarz-Grün zu viel „Staatsgläubigkeit“ vor und befürchten, dass das Bündnis mit der angekündigten Besetzung von 1500 freien Stellen den Verwaltungsapparat aufbläht und dadurch den Haushalt hoch belastet. Die FDP würde sich mehr Vertrauen in das Handeln der Bürger wünschen.

Aus Sicht von Neuenhaus bleibt der Vertrag außerdem die Antwort auf zwei brennende Fragen schuldig. Es fehlten Aussagen dazu, wie Düsseldorf konkret den lokalen Unternehmen in der Corona-Krise helfen wolle. „Dazu gibt es nur warme Worte.“ Außerdem lasse der Vertrag eine Festlegung dazu vermissen, wie die vielen Vorhaben finanziert werden sollen. Neuenhaus befürchtet, dass Schwarz-Grün die Corona-Krise als „Feigenblatt“ für eine massive Neuverschuldung nimmt.

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