Das ist Christine Rachner von der FDP – RP

2012 trat die Fachärztin für Anästhesiologie, die inzwischen halbtags arbeitet, in die FDP ein und begann ihre politische Laufbahn: 2014 übernahm sie den Vorsitz des Ortsverbandes 7 im Osten der Stadt. Im gleichen Jahr wurde sie Bürgerschaftsmitglied der Ratsfraktion.

 

Düsseldorf. Ihr erstes Parteibuch war das von der CDU. „Sowohl mein Großvater als auch mein Vater waren Christdemokraten, da lag das nahe“, sagt Christine Rachner.

Doch politisch engagiert hat sie sich all die Jahre nicht. Das änderte sich, als sie sich 2011 dafür einsetzte, dass der Schulbus an der Grundschule Knittkuhl, die ihre beiden Kinder besuchten, nicht dem Rotstift zum Opfer fallen sollte. „In dem Zusammenhang habe ich dann die Fraktionsvorsitzende der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, kennengelernt.“

Ein Jahr später trat die Fachärztin für Anästhesiologie, die inzwischen halbtags arbeitet, in die FDP ein und begann ihre politische Laufbahn: 2014 übernahm sie den Vorsitz des Ortsverbandes 7 im Osten der Stadt. Im gleichen Jahr wurde sie Bürgerschaftsmitglied der Ratsfraktion. Seit 2015 ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für öffentliche Einrichtung. Im vergangenen Jahr wurde sie Schriftführerin im Kreisvorstand. Und nun kandidiert sie für den Landtag, allerdings ohne Aussicht, über die Liste einzuziehen. Dass sie nicht im Osten der Stadt kandidiert, wo ihre Familie lebt, hat sich ergeben, da der Südkreis nicht besetzt war. 2012 kandidierte hier Robert Orth, der den Landtag 2015 verließ. Für die Kandidatur im Wahlkreis 41 hat sie Sönke Willms-Heyng den Vortritt gelassen, der in ihrem Ortsverband ihr Stellvertreter ist. Eine Kampfkandidatur sei kein Thema gewesen, so die 49-Jährige.

Doch der Süden ist für Rachner kein blinder Fleck. Sohn und Tochter gehen auf das Freie Christliche Gymnasium in Reisholz. Da sie in die Politik wegen eines Schulthemas gegangen ist, liegt ihr Schwerpunkt auf der Hand: Bildung. „In der Schule sollte Basiswissen wie Softwareentwicklung Unterrichtsthema werden“, lautet eine ihrer Forderungen.

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