Beschluss für VIP-Dorf hängt an der CDU – RP

Die FDP lehnt die Tour weiter ab. Sie verweigert auch in dieser Frage ihre Zustimmung wegen möglicher Schäden an dem Park durch die Feier des Tour-Veranstalters A.S.O.. FDP-Ratsfrau Monika Lehmhaus ruft dazu auf, nach der Tour das von den Liberalen lange geforderte Konzept für Sportevents zu erarbeiten.

 

Düsseldorf. Die Politik hat gestern in der Sitzung der Kommission zur Tour de France erfahren, wie die Stadt die Schäden am Nordpark durch das VIP-Dorf verringern will. Wie berichtet, soll die Technik außerhalb aufgestellt werden. Eine Entscheidung steht aus. Sie wird an der CDU hängen, die am Montag in der Fraktion über das Thema spricht. SPD-Ratsfrau Helga Leibauer betonte gestern die Zustimmung ihrer Fraktion. Sie erinnert daran, dass die Firma Heidelberger während der Messe Drupa sogar schon größere Flächen der Anlage nutzen durfte.

Die FDP lehnt die Tour weiter ab. Sie verweigert auch in dieser Frage ihre Zustimmung wegen möglicher Schäden an dem Park durch die Feier des Tour-Veranstalters A.S.O.. FDP-Ratsfrau Monika Lehmhaus ruft dazu auf, nach der Tour das von den Liberalen lange geforderte Konzept für Sportevents zu erarbeiten. Sie wolle zwar weiterhin Großveranstaltungen in Düsseldorf, allerdings nur solche, die zum Profil der Sportstadt gehörten. Bei der Tour de France ist das aus Sicht der FDP nicht der Fall. Für Lehmhaus ist die im Mai und Juni in Düsseldorf ausgerichtete Tischtennis-WM ein gutes Gegenbeispiel – schließlich passe sie zum Olympiastützpunkt und zum Rekordmeister Borussia.