Auf ein Alt… mit der Landtagskandidatin Dr. Christine Rachner

Zu den diesjährigen Wahlen treffen wir die Landtags – und Bundestagskandidaten in unserer Interview-Serie „Auf ein Alt…“. Heute haben wir mit Dr. Christine Rachner gesprochen. Sie kandidiert für die Landtagswahl am 14. Mai im Düsseldorfer Süden.

 

Liebe Frau Dr. Rachner, welches Bier würden Sie trinken, wenn es kein Alt gäbe?

Rachner: Mädchenbier, BECKS Gold.

Und was essen Sie am liebsten zum Alt?


Rachner:
Matjes, aus Liebe zur Nordsee.

Sie kandidieren für die FDP im Düsseldorfer Süden für die kommende Landtagswahl. Was werden die Schwerpunktthemen Ihres Wahlkampfes sein?

Rachner:
Mein Slogan ist, „Das Digitalste in der Schule dürfen nicht die großen Pausen sein“. Als Mutter von 2 Kindern, die auf weiterführende Schulen gehen, weiß ich, wie sehr die Digitalisierung im Unterricht heute zu Tage fehlt. Deutschlands Schulen liegen in Bezug auf technische Ausstattung und digitales Lernen im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Wenn wir unsere Kinder auf die Zukunft vorbereiten wollen, müssen gute Computerkenntnisse Alltag in unseren Schulen sein. Nur so können wir viele Menschen aus allen sozialen Schichten mit auf den Weg in eine digitale Gesellschaft nehmen.

In meinem Wahlkreis im Düsseldorfer Süden fallen Defizite im Bereich Infrastruktur und Verkehr auf. Dort befindet sich das größte zusammenhängende Industriegebiet Düsseldorfs und die Unternehmen sind sowohl für die Zulieferung als auch den Absatz ihrer Waren auf funktionierende Verkehrswege angewiesen. Dafür ist ein gut ausgebautes Verkehrsnetz in ganz NRW nötig. Selbst wenn die LKWs es mühsam auf die A3 geschafft haben, stehen sie spätestens am Leverkusener Kreuz im Stau. Wir Freien Demokraten setzen uns für einen bedarfsgerechten Ausbau des Straßennetzes ein. Dies entlastet nicht nur die Bürger in ihren chronisch verstopften Orten, sondern auch die Umwelt. Darüberhinaus möchten wir eine großen Teil des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und die Wasserwege verlegen.

Was erwarten Sie von der neuen Landesregierung?

Rachner: Von einer neuen Landesregierung erwarte ich, dass sie das bevölkerungsreichste Bundesland wieder handlungsfähig macht. Nordrhein Westfalen darf nicht mehr das Schlusslicht der Bundesrepublik sein. Die neue Landesregierung muß zeigen, dass sie bereit ist, Verantwortung für die BürgerInnen und Bürger zu übernehmen. Dabei muß sie sich auf die Kernaufgaben konzentrieren und diese effizient umsetzen. Mit neuen Investitionen im Bereich der Wirtschaft und der Technologie kann eine neue Regierung für Wachstum und Wohlstand sorgen.

Was wollen Sie für Düsseldorf im Landtag erreichen?

Rachner: Einen guten Ausbau der Verkehrs- und Infrastruktur für Düsseldorf. Darüberhinaus liegt mir das Thema Familie und Beruf am Herzen.

Welches Ergebnis erwarten Sie von der Wahl am 14. Mai für die FDP und für Sie persönlich?

Rachner: Ich erwarte ein solides Ergebnis, mit dem wir in der kommenden Legislaturperiode unsere Standpunkte gut darstellen und umsetzen können.

Zu guter Letzt: Welche Frage, die wir nicht gefragt haben, hätten Sie gestellt?

Rachner In welcher Parteienkonstellation können Sie sich vorstellen, Regierungsverantwortung zu übernehmen?

Und in welcher Konstellation können Sie sich dies vorstellen?

Rachner: Erst einmal finde ich, dass die FDP Landtagsfraktion eine sehr gute Oppositionsarbeit geleistet hat. Aus der Arbeit der letzten Jahre heraus haben sich viele Forderungen entwickelt, die die FDP in NRW nun auch umzusetzen möchte. Dabei sollte eine mögliche Regierungskonstellation vorrangig zum Ziel haben, diese Positionen zu erreichen.

Frau Dr. Rachner, wir danken Ihnen für das Gespräch!


Das Interview führte Mirko Rohloff icon_info
Über Dr. Christine Rachner

Alter: 48 Jahre
Wohnort: Düsseldorf – Ludenberg
Familienstand: glücklich verheiratet, zwei Kinder
Beruf: Ärztin für Anästhesiologie
Ausbildung/Studium: Studium der Humanmedizin
Mitgliedschaften: Vorstand der ev. Stiftung Gerresheim Gemeinsam
Stärke: Spontan, kompromissfähig, hilfsbereit, schlagfertig
Schwäche: Ungeduld, mein Handy

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