Anfrage der FDP-Ratsfraktion zu Präventionsmaßnahmen Demenz

Inwelchem Umfang werden in Düsseldorf Landes-/Bundesmittel für Demenzpräventionsprojekte abgerufen bzw. beantragt?

Sehr geehrter Herr Stieber,

im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 06. Juni 2019 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.

Anfrage:

1.Inwelchem Umfang werden in Düsseldorf Landes-/Bundesmittelfür Demenzpräventionsprojekte abgerufen bzw. beantragt?

2.Um welche Projekte handelt es sich dabei?

3.Wie sehen diePlanungen für weitere Projekte in den nächsten Jahren aus?

Begründung:

Die evaluierte Präventionsstudie FINGER aus Finnland hat gezeigt, dass mit Hilfe von einer guten Prävention der Übergang in die klinische Demenz signifikant vermindert werden kann. Daher erscheint eine gute Präventionsstrategie auch für Düsseldorf wünschenswert.

Bei der Betreuung der Angehörigen demenzerkrankter Menschen hat Düsseldorf über die BEAtE-Gruppen(Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz zur Entlastung pflegender Angehöriger) und die Zentren plus mit wohnortnahen Strukturen bereits gute Ansätze.Somit könnte sowohl mit einer gut ausgebauten Prävention und der bereits existierenden Betreuung der Angehörigen eine flächendeckend gute Struktur der Demenzbetreuung in Düsseldorf geschaffen werden.

Dr. Christine Rachner