Anfrage der FDP – Ratsfraktion zur medizinischen Versorgung in Altenheimen in Düsseldorf

Wie schnell und durch wen werden die Bewohnerinnen und Bewohner im Ausnahmefall (z.B. bei dringlicher medizinischer Hilfe, im Palliativfall oder bei der Sterbebegleitung) ärztlich betreut?
Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur medizinischen Versorgung in Altenheimen in Düsseldorf
Sehr geehrter Herr Stieber,
im Namen meiner Fraktion bitte ich Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der
Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 09. Januar 2019 zu
setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:
Anfrage:
1.
Durch wen wird die alltägliche medizinische Versorgung derBewohnerinnen und Bewohner in Düsseldorfer Altenheimen gewährleistet?
2.
Wie schnell und durch wen werden die Bewohnerinnen und Bewohner im
Ausnahmefall (z.B. bei dringlicher medizinischer Hilfe, im Palliativfalloder bei der Sterbebegleitung) ärztlich betreut?
3.
Gibt es Hinweise, dass die Notärzte zunehmend für die medizinische Versorgung in Altenheimen alarmiert werden?
Begründung:
Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Altenheimen unterscheidet sich
grundsätzlich nicht von der für andere Versicherte, die zum Beispiel zu Hause
wohnen. Laut Bundesgesundheitsministerium haben die kassen(zahn)ärztlichen
Vereinigungen und die kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung die medizinische
Versorgung auch in Pflegeheimen sicherzustellen. Die freie Arztwahl der
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen bleibt davon unangetastet.
Es gibt Hinweise aus anderen Städten in NRW, wonach städtische Notärzte
zunehmend für die medizinische Versorgung in Alten- und Pflegeheimen
hinzugezogen werden. Die FDP Ratsfraktion interessiert sich dafür, ob diese
Tendenz in Düsseldorf ebenso zu verzeichnen ist.
Nähere Erläuterung erfolgt mündlich.
Freundliche Grüße
Dr. Christine Rachner